Grenzen und Möglichkeiten von Functional Screening

Grenzen und Möglichkeiten von Functional Screening

Im Seminar Functional Screening – Schwächen rechtzeitig erkennen mit Tina Rehm am 26.5. in Ober-Olm, lernten die Teilnehmer/innen in Theorie und Praxis, wie der Functional Movement Screen funktioniert, wie die Testübungen durchgeführt werden und welche Korrekturübungen sich individuell eignen.

Das vor allem Profisportler mit bestimmten Testverfahren regelmäßig getestet werden, um Verletzungen vorzubeugen und die Leistungsfähigkeit gezielt zu steigern, ist bekannt. Auch Fachverbände und Breitensportler profitieren allerdings von solchen Testverfahren. Mithilfe von Screening-Verfahren wie zum Beispiel dem Functional Movement Screen (FMS), können Schwächen und Potenziale erkannt und gezielt daran gearbeitet werden.

Im Seminar „Functional Screening – Schwächen rechtzeitig erkennen“ ging es darum, diverse Bewegungsmuster nach funktionellen Aspekten zu bewerten und potentielle Verletzungsrisiken aufzudecken. Im Fokus stand hierbei ein standardisiertes Testverfahren – der Functional Movement Screen (FMS) – das die Mobilität, Stabilität und funktionelle Kraft testet. Dieser Test hat sich heute als Screeningverfahren im Freizeit- und Spitzensport etabliert, um Defizite in den Bewegungsabläufen und mögliche Kompensationsbewegungen zu analysieren. Ziel ist es, Auffälligkeiten zu korrigieren und damit langfristig Verletzungen und Überlastungen vorzubeugen.

Die Grundlage des FMS stellen sieben verschiedene Bewegungsübungen dar, die korrekt, d.h. ohne Ausweichbewegungen oder Schmerzen, durchgeführt werden sollten. Jede einzelne Übung wird anhand fest vorgegebener Kriterien nach einem Punktesystem bewertet.

Los ging es in der kleinen und sehr interessierten Teilnehmergruppe also mit einer theoretischen Einführung zum Testverahren sowie den Möglichkeiten und Grenzen. Nach dem ausführlichen Testen und der Besprechung der Ergebnisse haben die Teilnehmer/innen gemeinsam mit der Referentin im zweiten Teil des Seminars entsprechende Korrekturübungen durchgeführt und passende Trainingsempfehlungen erarbeitet. Hier ist jeder einzelne an seine eigenen Grenzen gestoßen, hat seine Potenziale erkannt und wertvolle Impulse erhalten.

Posititv geschafft und mit ganz viel neuem Input, starteten die Teilnehmer/innen dann ins wohlverdiente Rest-Wochenende.

Die Teilnehmer/innen sind jetzt mit den Testübungen des FMS sowie entsprechenden Korrekturübungen vertraut. Sie sind in der Lage, ihre Kunden und Kursteilnehmer/innen anhand der FMS-Bewegungsübungen zu testen und entsprechende Trainings-Empfehlungen ableiten zu können. Mit diesem Testverfahren bieten sie den Kursteilnehmenden einen besonderen Mehrwert und lassen sie erkennen, wo sie aktuell stehen, vor allem aber auch, wie sich ihre motorischen Fähigkeiten entwickeln.

„Das Seminar war hoch interessant für mich, sehr hilfreich und auch allgemein gut anwendbar.
Vielen Dank für die Empfehlung!“
Annette Blatt-Borchert