Functional Screening – Schwächen rechtzeitig erkennen

Functional Screening – Schwächen rechtzeitig erkennen

Welche Möglichkeiten die der Functional Movement Screen (FMS) bietet, erfährst du im folgenden Beitrag.

Functional Screening – Bewegungen bewerten und verstehen

Das Ziel eines jeden Testverfahrens ist es, die aktuelle Leistungsfähigkeit einer Person zu ermitteln – sozusagen als Ist-Zustand – mit der Absicht, dieses Niveau zu verbessern. So gibt es eine Reihe von Fitness-Tests, die z.B. die Ausdauer von Sportlern testen oder isoliert einzelne Gelenke oder Muskelfunktionen betrachten, um z.B. Einschränkungen aufzudecken.
Ein Verfahren, das sich als standardisiertes Analysetool bislang nicht nur im Leistungs-, sondern auch im Freizeitsport bewährt hat, ist der Functional Movement Screen (FMS). Getestet werden hier Mobilität, Stabilität und funktionelle Kraft im Rahmen von insgesamt sieben funktionellen Bewegungsmustern, die sicher und ohne Schmerzen umgesetzt werden sollen.

Die Ausführung der Bewegungsabläufe wird nach fest vorgegebenen Kriterien mittels eines Punktesystems (insgesamt 21 Punkte) bewertet, das insbesondere Seitenunterschiede und Dysbalancen bei der Bewegungsausführung aufdecken soll. Bei allen Bewegungsmustern des Tests handelt es sich um dynamische Übungen, die nicht auf einzelne Körperbereiche bezogen sind und sich an grundlegenden Bewegungsmustern aus dem menschlichen Alltag orientieren.
Entwickelt wurde das Konzept von dem amerikanischen Physiotherapeuten Gray Cook, mit dem Ziel, Auffälligkeiten und Kompensationsbewegungen bei Sportlern zu analysieren und damit langfristig Verletzungen und Überlastungen vorzubeugen.Aus den Ergebnissen des FMS ergeben sich für den Sportler individuelle Trainingsziele, die die Bewegungsqualität verbessern und mithilfe entsprechender Korrekturübungen die Effizienz in den Bewegungsabläufen erhöhen.

Für professionelle Trainer/innen, Kurs- und Übungsleitende oder auch für das eigene Training ist der FMS ein einfach einzusetzendes, reproduzierbares Verfahren, um den Status quo zu ermitteln und Trainingsinhalte nachvollziehbar zu steuern. Es sollte die Basis für ein zielgerichtetes Training sein – und das durchaus sportartübergreifend.

Tipp:
Auf unserer Online-Plattform stellen wir dir kostenfreie Materialien zu diesem Thema bereit, um dir einen ersten Einblick in die komplexe Thematik des FMS zu bieten.
Einfach kostenfrei anmelden und loslegen!

Wer neugierig ist und in Theorie und Praxis mehr über die Testübungen des Functional Movement Screens (FMS) sowie entsprechende Korrekturübungen kennenlernen und durchführen möchte, dem empfehlen wir die Seminare „Functional Screening – Schwächen rechtzeitig erkennen“ am 26.05.2018 in Ober-Olm und „Mobility & Stability“ am 15.09.2018 in Klein-Winternheim.
Weitere Informationen dazu erhältst durch einen Klick auf die jeweilige Veranstaltung.