Wofür brauchen wir Mobilität und Stabilität?

Wofür brauchen wir Mobilität und Stabilität?

Beweglichkeit spielt in einem zeitgemäßen Training eine immer bedeutendere Rolle. Ziel eines Mobilitätstrainings ist es, die allgemeine Beweglichkeit zu verbessern.

Wenn Übungen fehlerhaft ausgeführt werden, liegt der Grund hierfür meist in der mangelnden Beweglichkeit, die Voraussetzung für eine korrekte Durchführung von funktionellen Übungen, wie zum Beispiel der tiefen Kniebeuge, ist. Verspannte, steife Muskeln, schlechte Durchblutung und „verklebtes“ Bindegewebe schränken hierbei den physiologisch „normalen“ Bewegungsspielraum ein.

Effektiv die Beweglichkeit trainieren
Die Mobilität – also das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Gelenken – lässt mit zunehmendem Alter nach. Doch auch jüngere Menschen haben hiermit bereits immer häufiger Probleme: Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.
Häufig nutzen wir – gerade in unserer technisierten, modernen Gesellschaft – unseren Körper nicht mehr so wie unsere Vorfahren. Wir schöpfen unseren Bewegungsradius und unsere Gelenkbeweglichkeit nicht vollständig aus, sitzen überwiegend am Arbeitsplatz, im Auto, fahren Rolltreppe und Aufzug, anstelle unseren Körper auch für intensivere Belastungen zu nutzen.
Ohne gezieltes Training bildet sich die Muskulatur des Menschen zurück, das Bindegewebe verklebt und die Beweglichkeit von Gelenken und Wirbelsäule nimmt ab.
Wir „rosten“ förmlich ein, wenn wir unseren Bewegungsapparat im Alltag nur unzureichend benutzen. Ein ausgleichendes Training ist daher unbedingt empfehlenswert, damit unser Körper beweglich und geschmeidig bleibt.

Ziel des Mobilitätstrainings ist es also, die Gelenke mit gezielten Übungen (aktiv oder passiv) über einen möglichst großen Bewegungsradius zu mobilisieren. Auch das Fasziensystem spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Warum ist Beweglichkeit so wichtig?
Ein ausreichendes Maß an Mobilität ist nicht für Sporttreibende und Athleten von großer Bedeutung. Hier geht es vor allem darum Verletzungen vorzubeugen, die sich durch ausreichende Beweglichkeit der Gelenke und Strukturen oft vermeiden lassen.
Aber auch für unseren Alltag und unsere täglichen Bewegungen ist „Mobility“ ein wichtiges Thema. Denn durch unser zivilisiertes Leben, durch das Sitzen im Auto und im Büro und durch ein unzureichendes Pensum an Bewegung, verlieren wir zunehmend unsere natürliche Beweglichkeit. Im schlimmsten Fall führt das zum Verlust der ursprünglichen Gelenkfunktion, zu Fehlhaltungen, Schmerzen oder Verletzungen.

Wie aber können wir unsere natürliche Beweglichkeit aufrechterhalten und trainieren?

Der Joint-by-Joint Ansatz nach Gray Cook
In der funktionellen Trainingslehre hat sich die Theorie des Gelenk-zu-Gelenk Ansatzes etabliert. Danach erfüllt jedes Gelenk oder jede Gelenkgruppe eine unterschiedliche Funktion im Hinblick auf Mobilität und Stabilität. Wenn ein Gelenk nun seiner zugeordneten Funktion nicht ausreichend nachkommen kann, durch Einschränkung etc., dann kommt es sehr wahrscheinlich auch zu Einschränkungen der nachfolgenden Gelenke und deren Aufgaben in der Bewegungskette.
Wenn wir wissen, welches Gelenk welche Funktion übernimmt, so können wir gezielt und auch isoliert in diesem Bereich ansetzen und geeignete Übungen in unser Training sowie unseren Alltag einbauen.

Wenn du neugierig geworden bist und dich das Thema Mobilität und Stabilität interessiert, empfehlen wir dir das Seminar „Mobility & Stability“ am 15.09.2018 in Klein-Winternheim

Dieses Seminar vermittelt dir ein Verständnis des Zusammenspiels unserer Gelenke und Muskeln in ihrer jeweiligen Funktion. Du lernst wirkungsvolle Übungen zur Verbesserung von aktiver Mobilität und Stabilität kennen und anleiten. Zudem trainierst du funktionelle Bewegungsabläufe und erkennst, wie sich diese durch zielgerichtete Korrekturen optimieren lassen.

Weitere Infos zum Seminar findest du hier.