Der Sport im Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus

Der Sport im Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus

Sport ist unpolitisch. So lautet eine weit verbreitete Meinung, die zugleich das Selbstverständnis vieler Sportvereine und -verbände beschreibt. Da es im Verein vor allem darum geht, den jeweiligen Sport gemeinschaftlich auszuüben, setzen sie auf guten Sportsgeist und bemühen sich, Fair Play zu fördern.

Doch Unterwanderungsversuche von Rechtsextremen in Sportvereinen sind zunehmend zu beobachten. Es kann harmlos beginnen: Ein rechtsextremer Vater meldet seinen Sohn im Fußballverein an. Wie soll der Verein reagieren? Ein Ausschluss schadet vor allem dem Kind und nicht dem Vater. Ein rechtsextremer Sportler ruft auf einschlägigen Internetseiten zur Teilnahme an einem Volkslauf auf, mit dem Ziel diesen als politische Plattform zu missbrauchen. Es sind Problemsituationen wie diese, vor denen die Vereine stehen.
Der organisierte Sport, als mit Abstand größtes gesellschaftliches Netzwerk, kann mit seiner Vielfalt an Motiven, Interessen, körperlichen Voraussetzungen, kulturellen oder religiösen Hintergründen, zeitlichen oder finanziellen Ressourcen auch helfen und ist ein wichtiger Partner im Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus.

Mehr Informationen
gibt es bei Dr. Ohle Wrogemann (wrogemann@sportjugend.de), Sportjugend des Landessportbund Rheinland-Pfalz

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