Hier erläutern wir die wichtigsten Begriffe. Zuerst einmal die vier wichtigen Grundregeln:

  1. Menschen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge.
  2. Die Funktion ist wichtiger als umfassende Dokumentation.
  3. Zusammenarbeit mit Kunden und Schlüsselpartnern ist wichtiger als Vertragsverhandlungen.
  4. Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Befolgen eines Plans.

Un nun folgen die wichtigen Begriffe:

Interessengruppen sind Personen bzw. Gruppen von Personen mit einem besonderen Interesse am Ergebnis eines (wirtschaftlichen) Prozesses. Als interne und externe Anspruchsgruppe sind sie entweder direkt oder doch zumindest indirekt von den jeweiligen Tätigkeiten innerhalb der Organisation betroffen. Klassischerweise versteht man unter Interessengruppen u. a. Mitglieder, Vorstand, Mitarbeiter, Aktionäre, Kunden, Partner, Händler und Lieferanten.

Die drei zentralen Rollen in agilen Organisationen sind Leitung, Team-Coach und die Mitglieder der Entwicklungsteams – in der Literatur werden sie Product Owner, Scrum Master und Scrum Team genannt. Jede Rolle bekommt dabei eine eigene Funktion mit spezifischen Verantwortlichkeiten und Aufgaben zugewiesen. Nur wenn diese miteinander harmonieren, können Projekte einen erfolgreichen Verlauf nehmen.

Wir unterscheiden vier Ereignisse in Projekten agiler Organisationen. Und da Regelmäßigkeit von Menschen als hilfreich empfunden wird, achten wir darauf, dass diese Ereignisse konsequent eingehalten werden. Um mit Begriffen aus dem Sport zu sprechen, können wir die Ereignisse am besten mit Trainingsphase, Trainingsplanung, Trainingserfolgskontrolle und Trainingsanalyse betiteln. In der Literatur zur Organisationsentwicklung finden sich die Begriffe Sprint, Sprint Planning, Daily Scrum und Sprint Review.

Die Artefakte sollen die geleistete Arbeit oder den erzeugten Wert dokumentieren, um Transparenz sowie Möglichkeiten zur Überprüfung und Anpassung zu schaffen. Zu erst werden die zu erzielenden Ergebnisse in Form einer geordneten Liste formuliert – übertragen: was sind die großen Trainingsziele? Dann, was wollen wir in der nächsten Trainingsphase erreichen? Und dann die Trainingsaufzeichnungen, das Trainingstagenbuch, mit denen das Training dokumentiert wird. Du merkst, Projektplanung geht so ähnlich wie Trainingsplanung. In der Literatur zur Projektplanung spricht man gerne von Product Backlog, Sprint Backlog und Product Increment. Wir sprechen dann doch lieber die Sprache des Sports.

Wenn du mehr über agile Projektplanung erfahren möchtest, dann nimm gerne Kontakt mit uns auf.

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